Innung Niederbayern
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein.
Energieberater (HWK)
In
den letzten Jahren wurden von unterschiedlichsten Bildungsträgern,
vornehmlich den Handwerkskammern Weiterbildungsmaßnahmen etabliert, die
von unseren Kollegen rege und erfolgreich absolviert wurden.
Wichtigstes
Kriterium dieser Bildungsmaßnahmen ist die staatliche Anerkennung des
Abschlusses und die damit verbundene Berechtigung zu staatlich
geförderten Beratungsleistungen und/ oder Nachweisen wie dem [2]Energieausweis oder Energiepass. Voraussetzung hierfür ist u. a. die Ablegung einer Prüfung zum Energieberater (HWK).
Somit ist ihr Kaminkehrer der Energie-Experte und dieser kann seinen Kunden viele Vorteile bieten:
- Bei unserer täglichen Arbeitsausführung sind wir vor Ort,
- haben keine langen Anfahrtswege,
- wir kennen die Gebäude,
- wir kennen die Feuerungsanlagen,
- somit können wir kostengünstig und neutral Beratungen durchführen.
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[1] Eine allgemeinverbindliche Berufsbezeichnung Energieberater gibt es nicht, d. h. der Begriff Energieberater ist nicht geschützt und unterliegt auch keinen allgemein gültigen beruflichen Standards oder Regelungen.
Im
Allgemeinen werden Fachleute als Energieberater bezeichnet, die
technische Geräte oder Immobilien energetisch bilanzieren und
begutachten. Sie geben bei dieser so genannten Energieberatung wichtige
Ratschläge und Hinweise bei Erwerb oder Erneuerung.
[2] Der Energieausweis ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet.
Ausstellung,
Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in
Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. U. a. soll
diese Verordnung die EG-Richtlinie 2002/91/EG (EPBD Energy Performance
of Buildings Directive) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in
nationales Recht umsetzen.
Der Tabelle ist zu entnehmen, wie viele Kaminkehrer sich bisher freiwillig zum Energieberater haben ausbilden lassen.
| Innung | Obb. | Ndb. | Opf. | Ofr. | Mfr. | Ufr. | Schw. | LIV |
| Energieberater insgesamt | 364 | 133 | 193 | 160 | 242 | 203 | 159 | 1254 |
| Anteil BKM´s Arbeitgeber) | 286 | 107 | 120 | 116 | 162 | 151 | 116 | 1058 |
| Anteil Meister-gesellen (Arbeitnehmer) | 78 | 26 | 73 | 44 | 80 | 52 | 43 | 355 |
| Anzahl Kehrbezirke (Betriebe) | 398 | 167 | 139 | 143 | 193 | 164 | 188 | 1392 |
| Anteil BKM´s in % | 71,9 | 64 | 86,3 | 81,2 | 83,9 | 92 | 61,7 | 76 |
| Stand 2008: | 12.2. | 11.2 | 15.2 | 12.2 | 15.2. | 12.2. | 01.2. | 19.2. |
»Als eigenständiger Beruf ist der des Schornsteinfegers vergleichsweise jung. Erst 1664 trat in Wien die erste Verordnung zur Reinigung von Kaminen in Kraft. 1705 wurde das "schwarze Handwerk" zünftig und den Bauleuten angegliedert. Ein logischer Schritt, säuberten Schornsteinfeger doch nicht nur die Schlote, sondern wachten auch über die Einhaltung von Bauvorschriften, die etwa Balken durch den Rauchabzug verboten. Und diese Kontrollfunktion besteht im Grunde bis heute.
Eine zündende Idee
Trotz modernster Öfen wird - gerade in
älteren Wohnhäusern -viel Wärme verschwendet. Nicht nur wegen der
steigenden Heizkosten ist das ein Problem, auch der Umwelt schadet
dieser unnötige Verbrauch. Viele Hausbesitzer wissen aber gar nicht,
wie sie Energie sparen können. Fachleute mit Sachverstand sind hier
gefragt. Umso mehr, da seit 1. Juli für Vermietung und Verkauf
älterer Gebäude in Deutschland ein Energieausweis Pflicht ist, der
Auskunft über den Bedarf eines Hauses gibt.
Der Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) hat die Zeichen der Zeit längst
erkannt: Um den Kunden in der Beratung und Prüfung dauerhaft höchste
Qualität bieten zu können, haben die TÜV Rheinland LGA-Experten
gemeinsam mit dem ZIV ein Anforderungsprofil entwickelt, das mit dem
Personalzertifikat "LGA geprüfte Qualifikation als Gebäudeenergieberater" abschließt.
Teilnehmen an diesem Verfahren darf ein
Schornsteinfeger nur, wenn er den Meisterbrief und einen Nachweis der
Handwerkskammer als Gebäudeenergieberater besitzt.
Außerdem muss sein Betrieb über ein geprüftes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem verfügen.
"Alle drei Jahre muss unser Zertifikat erneuert werden", erklärt Thomas Strätz-Schödlbauer von TÜV Rheinland LGA.
Dazu weist der Schornsteinfeger nach, dass er
jährlich eine fachspezifische Weiterbildung besucht hat. "Theorie und
Praxis in der Beratung sind dadurch stets auf dem neuesten Stand",
betont Gunar Thomas vom ZIV.
"Somit kann sich der Schornsteinfeger besser
auf dem Markt positionieren". Und der Kunde weiß, dass er einen
ausgezeichneten Berater im Haus hat. Einen, der ihm - falls
erforderlich - auch aufs Dach steigen kann.«

Die "drei" möglichen Vorgehensweisen
